Wenn man den Vechtaer Tobias Gerdesmeyer trifft, trifft man einen Menschen, mit dem man gerne ein Bier trinken geht. Der freundliche Lohner ist ein Mensch, der Geselligkeit liebt, gerne lacht und sich unterhält. Er mag Spaß und liebt den Schützenverein, Stoppelmarkt und Borussia Dortmund. Bei letzterem scheiden sich ein wenig die Geister, die meisten Südoldenburger sind Werder Bremen Fans. Aber das nimmt Tobias Gerdesmeyer niemand übel.
Beliebt war Gerdesmeyer schon als Lohner Bürgermeister. Und nun ist er schon seit einigen Jahren als Landrat quasi Bürgermeister vom Landkreis Vechta. Viele Menschen im Landkreis Vechta kennen Gerdesmeyer, und auch er kennt viele Südoldenburger. Er repräsentiert den Landkreis und leitet die Kreisverwaltung. Klassische Aufgaben eines Hauptverwaltungsbeamten. Im Herbst sind Kommunalwahlen in Niedersachsen und auch Landrat Gerdesmeyer stellt sich wieder zur Wahl. Auf dem CDU-Kreisparteitag in Lohne hielt er eine Impulsrede zum Auftakt des Wahlkampfes.
Die CDU sei die Partei, die für Maß und Mitte stehe. Es gehe um das Wohl der Bürger. Und hier sei die CDU in Südoldenburg erfolgreich gewesen. Mit der Politik der CDU sei es gelungen, Wohlstand in unserer Region zu sichern. Grundlage für diesen Erfolg sei eine starke mittelständische Wirtschaft. Und für eine positive Haltung zu Wirtschaft und Landwirtschaft steht Gerdesmeyer. Ein weitere wichtige Grundlage für unsere Lebensqualität in Südoldenburg sei das Prinzip der Subsidiarität, wofür die CDU stehe, die weitgehende Selbstbestimmung der Bürger in der Gsellschaft. Der Staat müsse den Menschen vertrauen und ihnen den Rahmen geben, ihre Vorhaben zu realisieren. Die Kreisverwaltung soll Dienstleister für die Bürger sein. Die Vereine müssten gefördert werden, da sie unsere Gesellschaft bereichern.
Bei vielen Argumenten seiner Impulsrede bekam Gerdesmeyer Beifall von den CDU-Mitgliedern. Weniger ideologischer Streit und stattdessen mehr Gemeinschaft, das spricht vielen CDU‘ lern aus der Seele. Auch die ständige Unzufriedenheit in der Gesellschaft bringe sie nicht voran, sagte Gerdesmeyer und appellierte, sich stattdessen selber aktiv in der Gesellschaft und der Partei, natürlich der CDU, zu engagieren. Und am Ende soll man natürlich auch nicht das gemeinsame Feiern vergessen. Die Gemeinschaft hält unsere Gesellschaft zusammen. Und genau das macht Südoldenburg aus.
Gemeinsam mit anderen Bakumern nahm ich mit anderen Bakumern am CDU-Kreisparteitag teil.






